
Auf dem Weg zum höchsten Straßenpunkt Europas - aber der Reihe nach!

28. August 2016: Der Reschen-See. Noch so eine Antwort, warum man sich das antut.

Das war nur der zweithöchste Punkt des Jahres: 8. Juli 2018 irgendwo recht weit oben zwischen Lech und Inn...

Also ein 1900 Meter hohes Hoch - auf mein reizendes Begleitfahrzeug, das mich wieder abgeholt hat. Denn ich hasse Abfahrten ! :-)

Wozu die Schinderei? Bitte sehr! Noch Fragen?

Warum durchs Inntal, wenn's auch mit 1400 Höhenmetern geht? Der Kühtai-Sattel zwischen Kematen bei Innsbruck und Ötz.

Los ist da im Sommer wenig, aber irgendwie kam ich mir trotzdem mit internationalem Flair begrüßt vor.

Dann also vom 23.-25. August 2019 das Timmelsjoch. Warum? Diese Frage stellt sich nach diesem Foto ja wohl kaum noch.

Geschafft! Ein Foto nur mit dem Gipfelglück, aber ohne mich - denn dafür musste ich wieder auf meine reizende Begleitung warten.

Denn natürlich hat es sich Isabel nicht nehmen lassen, mich wie üblich da oben abzuholen (mit dem Auto). Nach 2850 Höhenmetern in 50 Stunden auf der Strecke Ohlstadt-Seefeld-Innsbruck-Ötz-Sölden-Timmelsjoch war das schon schön!

Nach Stilfserjoch und Galibier die dritt-wahnsinnigste Sache, die ich je auf dem Rad getan habe: Meine dreitägige persönliche Österreich-Rundfahrt" mit 170km und 2900 Höhenmetern. Ohlstadt-Seefeld-Sölden-Timmelsjoch. Das Highlight der 2010er-Jahre.

So nennt sich die 180 Kilometer lange Runde von Sankt Anton über Landeck, die Silvretta-Hochalpenstraße nach Bludenz und über den Arlberg wieder zurück - an einem Tag, mit 2.500 Höhenmetern. Hab ich 2020 gemacht. An zwei (!) Tagen. :-)

Aufmerksame Bildbetrachter erkennen zum ersten Mal mein neues Rennrad. In Blau und was viel wichtiger ist: Mit Scheibenbremsen. Ab da war der Blick auf weit unten liegende, als nächstes durch steile Abfahrt anzusteuernde Täler deutlich entspannter!

Vorbei das Abholen lassen vom Pass oder das Zitterhändchen am Bremshebel. Die Straße vom Flexenpass runter wird zum Spaziergang. Merke: Sicherheit geht vor!

Das ist das Schöne am Amateursport: Ich kann mir beim "Giro" ZWEI Etappen gönnen und ein herzhaftes Frühstück im Schlosshotel über den Dächern von Bludenz mit Blick über das Ill-Tal.

Das würde wohl der Helikopter, der die Tour de France überträgt, als Bildunterschrift einblenden. Der Vermunt-Stausee im Silvrettagebiet ist letzte Zwischenstation des Aufstiegs und seltenes Exemplar eines mit menschlichem Eingriff geschaffenen Naturtraumes.

Es wird mal wieder Zeit für ein Beweisfoto (in passender Kleidung), dass ich tatsächlich dort war.

Bludenz (600m) - Silvretta (2037m). 6 Stunden sind denke ich keine schlechte Zeit dafür. Und warum mal wieder? Bitte schön: Der Blick über den Silvretta-Stausee Richtung Piz Buin (3300m) und in die Schweiz.

Auf dem Höhepunkt der Silvretta-Hochalpenstraße und des Radsport-Jahres 2020. Danach folgten 50 Kilometer Abfahrt nach Landeck, hihi.

Das Kult-Rennen "Ötztaler Radmarathon" geht über 250km und 5.500 Höhenmeter - an einem Tag. Ich habe mir an anderthalb Tagen mal erfolgreich die Hälfte vorgenommen. Am Vortag 2050 Höhenmeter über Kühtaisattel und Brenner und dann nach einem schönen Sommerabend in Sterzing noch zur Hälfte den Jaufenpass hoch. Dann wartete in Vipiteno der Zug nach Weilheim. :-)
























